Name:

Riesenotter

Wissenschaftlicher Name:

Pteronura brasiliensis

Status:

Gefährdet

Wissenschaftliche Klassifikation:

Königreich: Animalia

Phylum chordata

Klasse: Säugetiere

Bestellung: Fleischfresser

Familie: Mustelidae

Gattung: Pteronura

Spezies: P. brasiliensis

Allgemeine Informationen:

Der Riesenotter ist ein amphibischer Fleischfresser und eines der größten Mitglieder der Familie der Mustelidae. Obwohl es das längste in der Wieselfamilie ist, ist der Seeotter schwerer. In seinen heimischen Amazonas-Lebensräumen ist der Riesenotter ein Apex-Raubtier und ausschließlich bei Tageslicht (täglich) aktiv. Obwohl es in Südamerika früher reichlich vorhanden war, ist seine Zahl stark zurückgegangen, wobei nach aktuellen Schätzungen die Wildpopulation im Allgemeinen unter 5.000 liegt. Der Riesenotter wurde wegen seines Pelzes gejagt und sein Lebensraum wurde stark beeinträchtigt. Es ist als „gefährdete Art“ aufgeführt.

Physische Beschreibung:

Der männliche Otter kann zwischen 4,9 und 5,9 Fuß lang sein, und der weibliche ist im Allgemeinen mit 4,9 bis 5,6 Fuß etwas kleiner. Einige außergewöhnlich massive Exemplare traten Berichten zufolge einmal bei fast 8 Fuß auf, aber die Jagd hat wahrscheinlich die Existenz derart großer Exemplare verringert. Männliche Otter wiegen zwischen 57 und 70 Pfund und weibliche zwischen 48 und 57 Pfund. Das Fell ist kurz und dicht und bräunlich gefärbt. Es hat auch eine samtige Textur, was den Riesenotter zu einem geschätzten Opfer von Fellwilderern gemacht hat. Es gibt auch helle Markierungen am Hals, die einzigartig sind und die Identifizierung bestimmter Personen von Geburt an ermöglichen.

Diät:

Riesenotter ernähren sich von Fischen und ergänzen ihre Ernährung mit Krebstieren, kleinen Schlangen und sogar Kaimanen. Ein Erwachsener kann bis zu 10 Pfund Fisch pro Tag essen. Sie jagen alleine und in Gruppen.

Lebensraum:

Riesenotter kommen in Süßwasserlebensräumen vor, die sich häufig in Waldgebieten befinden. Sie bevorzugen Flüsse, Seen und überflutete Gebiete, in denen die Wasserströmungen mild sind. Es ist hauptsächlich terrestrisch, aber von Natur aus amphibisch. Es hat bis zu 80% seines ursprünglichen südamerikanischen Amazonas-Verbreitungsgebiets verloren, ist aber derzeit noch in Gebieten in Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Paraguay, Peru, Suriname und Venezuela ansässig.

Reproduktion:

Die Tragezeit beträgt ca. 65 – 70 Tage. Danach werden 1 – 5 (mit durchschnittlich 2) Welpen geboren. Der Riesenotter erreicht seine Geschlechtsreife im Alter von etwa 2 Jahren. Männer beteiligen sich aktiv an der Aufzucht der Jungen, ebenso wie ältere jugendliche Geschwister.



Source by Tony Mandarich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.