So erziehen Sie Welpen richtig

14 Okt 2011

Welpen knabbern, wenn sie zu wenig Bewegung haben

Welch ein Irrtum, dem viele Erst-Hundebesitzer erliegen! Sie glauben, ein kleiner Welpe sei deutlich pflegeleichter als ein bereits mehrere Jahre altes Tier und würde sich geradezu geschmeidig in den Alltag seines Halters einfügen. Ein absoluter Trugschluss, denn gerade ein Hundebaby benötigt durchgehende Führung, bei der Gewusst-wie gefragt ist – ein „Anfänger“ kann sich oft kaum vorstellen, was er bei der Erziehung alles falsch machen kann. Aber keine Bange – auch wenn Sie ein hundertprozentiger Hunde-Neuling sind, können Sie als Erzieher durchaus Ihren Mann / Ihre Frau stehen. Sie müssen lediglich einige sehr wichtige Grundregeln beachten und anwenden. Dies aber nicht nur hin und wieder und erst dann, wenn der Hund schon ein paar Wochen in Ihrer Obhut ist, sondern konsequent und kontinuierlich, vom ersten Tag an.

Strikte Regeln und Belohnungen

Legen Sie für den Hund unbedingt eine Art Hausordnung fest, auf deren strikte Einhaltung Sie als auch Ihre Familie achten sollten. Das Reglement muss dem Kleinen zeigen, dass Sie der Chef sind und dass er sich unterzuordnen hat. So muss Ihr Bett für ihn absolut tabu sein, außerdem darf er während Ihrer Mahlzeiten nichts vom Tisch erhalten – und machen Sie dem Welpen klar, dass sein Platz immer unten auf dem Boden ist, niemals in erhöhter Position auf dem Beistelltisch oder dem Stuhl neben Ihnen. Das könnte je nach Charakter des „Wuffis“ der Anfang einer versuchten Tyrannei sein, deren Kontrolle Sie viel unnötige Kraft kosten würde. Außerdem sollten Sie den kleinen Liebling konsequent loben, wann immer er etwas richtig macht – und es eventuell sogar mit einem kleinen „Leckerchen“ belohnen. Im Gegenzug ist es natürlich unerlässlich für Sie, sein Fehlverhalten entweder zu ignorieren oder mit einem deutlichen „Pfui!“ zu quittieren, damit er lernt, was er tun darf beziehungsweise soll und was nicht. Wichtig, selbst wenn der Kleine noch ein Welpe ist, sollten Sie für den Notfall eine Versicherung für den Hund abschließen.

Sorgen Sie für seine Beschäftigung, dann macht er kaum etwas kaputt

Lassen Sie dem urwüchsigen Tatendrang, der für Welpen typisch ist, keine unkontrolliert freie Bahn. Wilde Zerstörung wäre die Folge – Welpen knabbern nämlich alles an, was herumsteht, so nicht nur Schuhe und Teppiche, sondern auch Esstische und vieles mehr. Dabei lässt sich die Energie des Kleinen mit etwas Einsatz konstruktiv umlenken, indem man mit ihm spielt und ihn auf diese Weise beschäftigt und müde macht.

Bild: panthermedia.net Marina Cleve

Ähnliche Artikel:

  1. Französische Bulldoggen richtig halten
  2. Streunende Doggen in Not: So helfen Sie richtig

Schlagwörter: , ,