Deutsche Bulldogge: Welche Hundeversicherungen brauche ich?

14 Sep 2011

Liebhaber der Deutschen Dogge beschreiben den Hund als treu, anhänglich, interessiert, sanft aber keineswegs unterwürfig. Die Dogge wurde ursprünglich als Jagdhund. Ihre Geschichte lässt sich lückenlos seit Anfang des 16. Jahrhunderts verfolgen. Bei diesen Doggen, die in England gezüchtet wurden, handelte es sich um Kreuzungen aus Mastiffs und irischen Wolfshunden, später wurden Windhunde eingekreuzt, um die Eleganz der Tiere zu steigern. Seit dem 17. Jahrhundert wurde die Kreuzung der Hunde in Deutschland selbstständig betrieben.

Krankenversicherung oder Tierhaftpflicht

Hier stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist eine Krankenversicherung für das ebenso krankheitsanfällige wie wertvolle Tier abzuschließen. Gemessen am Monatsbeitrag ist die Leistung der wenigen Versicherer auf diesem Markt eher gering. Bei jungen Hunden sollte ein Sparvertrag für den Vierbeiner genügen. Der Vorteil hierbei: Sollte das Tier von schweren Krankheiten verschont werden, kann das so ersparte Geld immer noch einem anderen Zweck dienen.
Ganz anders verhält es sich mit der Frage, was eine Dogge kosten kann, wenn sie versehentlich andere Menschen schädigt. Einen Radfahrer zum Stürzen bringt oder ein anderes Tier reißt. Hier Fallen Kosten an, die von keiner normalen Haftpflicht voll gedeckt werden. Besonders bei der Deutschen Dogge bietet sich eine Hundehaftpflicht an. Gemessen an den Beiträgen ist der Versicherungsschutz bedeutend besser, als bei einer Krankenversicherung für Tiere. Eine Tierhaftpflichtversicherung ist, abhängig von Halter und Hund, ab 50,- €/Monat zu haben. Sie deckt Schäden in beträchtlicher Höhe ab. Um den besten Tarif und Versicherer zu finden, bieten sich auch hier Serviceseiten im Internet an, wie www.check24.de/hundehaftpflicht/.

Jagdhunde für Treibjagden

Doggen wurden an den Höfen als Jagdhunde für die Bären-, Hirsch- und Eberjagd gehalten. Alle Doggen waren zur Jagd gehaltene Gebrauchshunde, die den Kampftrieb, die Kraft, die Schnelligkeit und Gewandtheit des Mastiffs und des Windhundes verbanden und auch Großwild zur Strecke brachten. Das gefährliche und starke Wild wurde oft nur mit den Hunden und der blanken Waffe, gejagt. Dennoch sind Doggen bei guter Sozialisation disziplinierte sanftmütige Tiere. Leider sind Doggen aufgrund des hohen Wuchses und bestimmter Arten der Überzüchtung krankheitsanfällig. Verschiedene krebsartige Erkrankungen sind symptomatisch für die alternde Dogge. 83 Prozent der Doggen sterben vor dem zehnten Lebensjahr, auch streunende Doggen haben oft keine höhere Überlebenschance. Eine hochwertige Ernährung, gute Pflege und viel Bewegung steigern die Lebenserwartung der anspruchsvollen Tiere.

Bild: panthermedia.net Beate Konstantinou

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